Belichtungsdreieck

Das Belichtungsdreieck bildet die Grundlage zum Verständnis eines „richtig“ belichteten Fotos. Das Belichtungsdreieck stellt drei Kameraeinstellungen gegenüber. Es zeigt, dass jede einzelne Einstellung Auswirkung auf die Helligkeit eines Fotos haben kann.

Das Wort Dreieck kommt daher, dass die drei Kameraeinstellungen bei einem gedachten Dreieck an allen drei Ecken abgetragen werden.

Dabei geht es um folgende drei Einstellungen an der Kamera: Blende, Verschlusszeit und ISO. Jeder einzelne Parameter beeinflußt die Helligkeit eine Fotos. Um dies zu sehen, muss in den manuellen Modus gewechselt werden.

Was bringt das Belichtungsdreieck für einen Fotografen?

In der Regel ist die eingestellte ISO-Zahl fest an der Kamera eingestellt, so dass in der Praxis das Zusammenspiel zwischen Blende und Verschlusszeit entscheidend ist. Jede Änderung an der Blende oder der Verschlusszeit wirkt sich auf die Helligkeit des Fotos aus.

Öffnet der Fotograf die Blend muss die eingestellte Verschlusszeit verkürzt werden, um wieder die gleiche Helligkeit zu erhalten. Wenn ein Fotograf sein Bild bewusst über- oder unterbelichten möchte, ändert er nur einen dieser Parameter und lässt die anderen unberührt.

Welche Blende oder welche Verschlusszeit gewählt wird, hat aber nicht nur mit der Helligkeit eines Fotos zu tun. Über die bewusste Auswahl wird ein Foto bewusst gestaltet.

Dabei gilt: Eine kleine Blende (große Blendenzahl, z.B. 22) führt zu einem großen Tiefenschärfebereich. Eine große Blende (kleine Blendenzahl, z.B. 1,4) führt zu einem sehr kleinen Tiefeschärfenbereich. Wenn sich der Fotograf, zum Beispiel für ein Landschaftsfoto, für eine kleine Blende entscheidet, das Bild aber nicht dunkler werden soll, verlängert er entsprechend die Verschlusszeit.

Wir sehen also, dass die Blende und die Verschlusszeit nicht nur für die Helligkeit eines Fotos entscheidend sind, sondern auch für die aktive Bildgestaltung.

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